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Ausbildungsvertrag ZAG Ausbildung

Ausbildungsvertrag

Damit du nach deinem erfolgreichen Bewerbungsverfahren und der anschließenden mündlichen Zusage deine Ausbildung auch offiziell beginnen darfst, muss das Ausbildungsverhältnis schriftlich festgehalten werden. Hierzu dient der Ausbildungsvertrag – dieser muss zwischen dem Auszubildenden und dem Ausbildenden geschlossen werden (§10 Abs.1 des Berufsbildungsgesetzes).

 

Inhalt des Ausbildungsvertrags

Im Ausbildungsvertrag sind alle rechtlichen Rahmenbedingungen zu deiner Ausbildung schriftlich niedergelegt und somit für dich und deinen Ausbildungsbetrieb bindend. Im §11 BBiG ist fest verankert, welche Mindestangaben im Ausbildungsvertrag stehen sollen. Dazu zählen:

 

Ausbildungsberuf

Zum Beginn des Ausbildungsvertrags werden die Art der Berufstätigkeit sowie die zeitliche und sachliche Gliederung der Berufsausbildung schriftlich festgelegt. Auch das Ziel der Ausbildung wird hier festgehalten. ZAG bietet verschiedene Ausbildungsberufe in den Geschäftsstellen an und einige weitere Ausbildungsberufe in der Unternehmenszentrale.

 

Beginn und Dauer

Natürlich muss auch angegeben werden, wie lange die Ausbildung insgesamt dauert. Dein Eintritts- sowie Austrittdatum muss konkret angegeben werden. Hast du die Möglichkeit – z.B. durch einen bestimmten Abschluss – die Ausbildungszeit zu verkürzen, müssen diese Verkürzungszeiten auch im Ausbildungsvertrag berücksichtigt werden.

 

Arbeitszeit

Damit du weißt, wie lange du täglich arbeiten wirst, ist die Arbeitszeit auch im Ausbildungsvertrag vorzufinden.

 

Probezeit

In deiner Ausbildung gibt es eine Probezeit. Diese darf vier Monate nicht überschreiten. Die Länge der Probezeit ist im Ausbildungsvertrag festgeschrieben.

 

Ausbildungsvergütung

Jeder Azubi erhält natürlich eine Ausbildungsvergütung. Wie hoch diese ist und wann sie ausgezahlt wird, erfährst du auch im Ausbildungsvertrag. Die Ausbildungsvergütung muss jährlich ansteigen. Darauf solltest du achten.

 

Urlaubstage

Während der Ausbildung hast du das Recht auf Urlaub. Wie viele Urlaubstage es sind und ob es sich um Arbeits- oder Werktage handelt, steht im Vertrag.

 

Voraussetzungen einer Kündigung

Ebenfalls enthalten sind die Voraussetzungen zur Kündigung des Ausbildungsvertrages.

 

Ausbildungsmaßnahmen außerhalb der Ausbildungsstätte

Dieser Punkt ist wichtig für Ausbildungsbetriebe, die erforderliche berufliche Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten nicht in vollem Umfang in ihrer Ausbildungsstätte vermitteln können. Dann werden Teile der Berufsausbildung in geeigneten Einrichtungen außerhalb der Ausbildungsstätte durchgeführt, die in diesem Abschnitt vermerkt werden. Entscheidest du dich für eine Ausbildung bei ZAG, musst du hier nicht sonderlich drauf achten – ZAG kann alle Punkte deiner Ausbildung selber abdecken.

 

Wer unterschreibt den Vertrag?

Bevor es überhaupt zur finalen Unterschrift des Ausbildungsvertrags kommt, einigst du dich zunächst mündlich mit dem Unternehmen. Daraufhin wird der Vertrag erstellt und in mehrfacher Ausführung von beiden Seiten unterzeichnet. Im Anschluss wird eine unterschriebene Ausführung an die zuständige Stelle verschickt, sprich: an die Industrie- und Handelskammer, Handwerkskammer oder eine ähnliche Einrichtung. Diese prüft, ob alle Felder korrekt ausgefüllt wurden und der Bewerber und das Unternehmen für die Ausbildung geeignet sind.


Weist der Vertrag keine Fehler auf, wird er in das zuständige Verzeichnis eingetragen und an den Ausbildungsbetrieb zurückgeschickt. Dieser händigt dem zukünftigen Auszubildenden ein Exemplar aus. Solltest du bei Ausbildungseintritt unter 18 Jahre alt sein, erhält dein gesetzlicher Vertreter ebenso eine Ausführung, die er unterschreiben muss.

Gibt es zum Startpunkt deiner Ausbildung keinen unterschriebenen Ausbildungsvertrag, darfst du die Ausbildung nicht beginnen.

 

Du stehst kurz vor deiner Vertragsunterschrift – vielleicht ja sogar bei ZAG  – und hast Fragen? Dann nimm doch Kontakt mit deinen Ansprechpartnern auf!