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Mann sitzt im Café

Die duale Ausbildung

Was ist eine duale Ausbildung?

Der Begriff „dual“ wird vom lateinischen „dualis“ abgeleitet und besagt, dass etwas aus zwei Elementen besteht. In Bezug auf deine Ausbildung bedeutet das, dass du an zwei unterschiedlichen Orten ausgebildet wirst. Das ist einmal in deinem Ausbildungsbetrieb und zweitens in der Berufsschule.

Die primäre Aufgabe deines Ausbildungsbetriebs ist es, dir die beruflichen Fertigkeiten, aber auch die dazugehörigen Kenntnisse & Fähigkeiten zu vermitteln. In der Berufsschule wirst du theoretisches Wissen, das für deine Ausbildung relevant ist, erlernen und zusätzlich noch in allgemeinbildenden Fächern wie Deutsch, Sport oder auch Englisch unterrichtet. In erster Linie haben Berufsschulen den staatlichen Auftrag zur „Erziehung zum demokratischen Staatsbürger“. Das klingt anfangs natürlich sehr hochgesteckt, bedeutet jedoch vereinfacht, dass die Berufsschule dir berufsübergreifende Kenntnisse und berufliche, aber fertigkeitsunabhängige Fachkenntnisse vermitteln wird.
Der praktische Teil deiner Ausbildung erfolgt in deinem Ausbildungsbetrieb, wo du das erlernte theoretische Wissen praktisch anwendest. Der Ausbildungsweg – also vom Start bis Ende deiner Ausbildung - wird durch das Berufsbildungsgesetz (BBiG) und die Ausbildungsverordnungen gesetzlich geregelt und entsprechend gesteuert. Die Überwachung erfolgt durch die zuständigen Stellen – also z.B. durch die Industrie- und Handelskammern (IHK).

 

Kann jeder eine duale Ausbildung beginnen?

Rechtlich gesehen gibt es keinen bestimmten Schulabschluss, um eine duale Ausbildung zu starten. Bewirbst du dich aber auf eine Stelle, auf die es sehr viele Bewerber gibt, wird nach formalen Kriterien geschaut. Die Auswahlkriterien der Betriebe sind unterschiedlich, also kann es sein, dass du zum Beispiel einen bestimmten Notendurchschnitt oder Schulabschluss vorweisen musst. Diese Anforderungen kannst du der Ausbildungsbeschreibung entnehmen.

 

Wie lange dauert eine duale Ausbildung?

Die Dauer deiner Ausbildung ist einerseits abhängig von dem Ausbildungsberuf, den du erlernst. In der Regel beläuft sich der Zeitraum auf zwei oder drei Jahre. Anderseits gibt es die Möglichkeit zur Ausbildungsverkürzung. Hier spielen verschiedene Faktoren wie Schulabschluss, Berufserfahrung oder sehr gute schulische Leistungen eine wichtige Rolle.

 

Vergütung in der dualen Ausbildung

Jeder Azubi hat nach § 17 Berufsbildungsgesetz Anspruch auf eine „angemessene Vergütung“. Je nach Ausbildungsberuf, Branche, Bundesland und Ausbildungsbetrieb variiert diese Vergütung. Mehr Informationen erhältst du in unserem Beitrag zur Ausbildungsvergütung.

 

Prüfung am Ende der dualen Ausbildung

Zum Ende deiner dualen Ausbildung musst du einen Leistungsnachweis erbringen. Dies erfolgt in Form einer Abschlussprüfung. Hier wirst du in Theorie und Praxis auf Herz und Nieren geprüft, die Abschlussprüfung ist ausschlaggebend für das Bestehen deiner Ausbildung.

 

Duale Ausbildung bei ZAG

Auch bei ZAG hast du die Möglichkeit, eine duale Ausbildung zu beginnen. Ganz gleich, ob du dich für einen Ausbildungsberuf in einer unserer Geschäftsstellen oder eine Ausbildung in unserer Unternehmenszentrale entscheidest – wir bieten dir eine Ausbildung mit Perspektive. Wenn du Interesse an einer Ausbildung bei ZAG hast, besuche doch einfach unsere Ausbildungsplatz-Angebote.

 

Du hast Interesse an einer Ausbildung bei ZAG und noch Fragen? Deine Ansprechpartner für die Ausbildung bei ZAG können dir sicherlich weiterhelfen